Den Kugelschreiber gibt es in unendlich vielen Varianten: Hier ist der Design 04 von Otto Hutt zu sehen.
Den Kugelschreiber gibt es in unendlich vielen Varianten: Hier ist der Design 04 von Otto Hutt zu sehen.
Foto: Otto Hutt

4 Tipps und Fakten zum Kugelschreiber

Zum schnellen Schreiben sind Kugelschreiber super. Bereits 1938 wurden sie zum Patent angemeldet, setzten sich aber erst Jahrzehnte später durch. Selbst im Weltraum haben sie hervorragende Schreibeigenschaften.

1. Erfindung des Geschichte Kugelschreibers

Die Geschichte des Kugelschreibers ist noch gar nicht so alt: Erfunden wurde nämlich von dem ungarischen Journalisten und Künstler Laszlo Joszef Biro: Im Jahr 1938 erhielt er das Patent für seine Erfindung. 1943 floh er vor dem Faschismus nach Argentinien und begann dort mit der Herstellung. Das US-Patent wurde auch in diesem Jahr beantragt, woran der Tag des Kugelschreibers erinnert. 1944 gingen die Patentrechte an den Geschäftsmann Henry Georg Martin, der dann 30.000 Kugelschreiber an die englische Luftwaffe  verkaufte.

Milton Reynolds ließ die Kugelschreiber noch im selben Jahr nachbauen. Ein New Yorker Kaufhaus verkaufte 100.000 „Reynolds Rocket“-Kugelschreiber.

1950 brachte dann Marcel Bich, ein französischer Baron, den Kugelschreiber als „Bic“ auf den Markt und damit den Vorläufer des heute üblichen Kugelschreibers.

Nach dem eigentlichen Erfinder des Kugelschreibers Lazslo Joszef Biro ist in vielen Ländern der Kugelschreiber als „Biro“ bekannt, oder auch zum Beispiel in Argentinien unter dem Namen „Birami“.

2. Herstellung des Kugelschreibers

Ein Kugelschreiber besteht aus einem Tintenreservoir, einer Schreibspitze aus Messing oder rostfreiem Stahl und einer Schreibkugel aus Hartmetall. Wenn man mit der Kugelschreiber-Spitze über das Papier streift, dreht sich die Kugel. Die Kugel nimmt durch das Drehen Tinte aus dem Tintenreservoir auf und gibt sie auf dem Papier ab. Die Mine gibt es in unterschiedlichen Stichstärken

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3. Kuriositäten rund um den Kugelschreiber

Der Space Pen ist eine spezielle Entwicklung des Kugelschreibers fürs Weltall. Denn Bleistifte fallen aus, weil eine abgebrochene Mine die Astronauten verletzten könnten. Außerdem gib es einen sehr großen Kugelschreiber: Er ist 333 Zentimeter lang.

4. Die Wahl des richtigen Kugelschreibers

Das Schöne am Kugelschreiber ist: Er ist sehr einfach zu bedienen. Die Mine verzeiht starken Druck, fließt aber auch bei leichtem Druck. Insgesamt haben wir uns durch den Kugelschreiber einen etwas stärkeren Druck auf Schreibgeräte angewöhnt, dem auch die Federn von Füllern Rechnung tragen. Es gibt ihn in jeder Preisklasse, mal dicker, mal dünner. Also passend für jede Hand. Empfehlen würde ich, auf eine gute Mine zu achten, denn da gibt es wirklich sehr große Qualitätsunterschiede. Bei MiaSkribo kommen zum Beispiel die sehr hochwertigen Easyflow-Minen von Schmidt zum Einsatz.

joergstroisch
Autor: Jörg Stroisch
Datum: 21.06.2021
Kategorie: Schreiben
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